…wie alles begann.

Vor mittlerweile über 20Jahren verstarb die letzte meiner Vorfahren, nämlich meine Großmutter väterlicherseits. Durch diesen Umstand gelang in an das Stammbuch meiner Großeltern, welches den ersten Eintrag im Jahre 1931 zur Eheschließung erhielt. Früher war es so üblich, das auch die Eltern der Eheleute, sowie deren Berufe dokumentiert wurden.

So war meine Neugierde geweckt.

Ausserdem hatte ich schon das Bedürfnis, meinen Kindern soviel wie möglich Daten zu hinterlassen.

Wer einmal mit der Genealogie begonnen hat, weiß das es eine Aufgabe ohne Ende ist. Es gibt von jedem Menschen Vorfahren und von dem wiederum Vorfahren.

Ich fing also ganz klein an, meine Eltern, Grosseltern, und alle die ich selbst kannte, wurden erstmal auf Papier gebracht.

Ich fragte bei vielen Standesämtern nach Urkunden und Daten, erstellte mir mein eigenes System wie ich die Daten organisiere und abheften wollte.

Es ist eine sehr langwierige Beschäftigung, oft wartet man Monate bis man von einem Standesamt Antwort erhält, dazu kommt, daß durch den 2. Weltkrieg viele der Vorfahren in Gebieten geboren und gelebt haben, die heute nicht mehr zu Deutschland gehören. Da ist es oft sehr schwierig an Unterlagen zu gelangen. Sehr hilfreich dagegen, kann eine Internetplattform sein, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Ich bin oft bei Ancestry unterwegs, gönne mir auch ab und zu mal ein Abo. Denn nur mit dem Abo hat man Einsicht in sehr sehr viele Dokumente die online gestellt wurden, kann sie für sich selbst verwenden und spart sich so eine Anfrage im Archiv oder den Besuch desselben. Auch gibt es bei Ahnenforschung.net ein Forum, in dem man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Das hilft oft ungemein weiter. Sehr interessant ist natürlich auch ein Besuch im Archiv. Ich bin oft im Landesarchiv Wolfenbüttel. Dort kann man sich vorab schon Bücher bestellen, welche dann beim Besuch schon auf einen warten.

Über Kurz oder Lang wird es zwingend notwendig, daß man sich mit alten Schriften beschäftigt. Damals wurden die meisten Urkunden handschriftlich verfasst und dann noch in einer heute nicht mehr üblichen Schreibschrift. So ist vieles kaum zu entziffern. Hat man nicht jemanden im Familien- oder Bekanntenkreis der einem dabei behilflich sein kann, oder möchte man nicht immer um Hilfe bitten, ist es von grossem Vorteil wenn man sich selbst dieses Wissen aneignet. Im Internet gibt es gute Hilfsmittel um dieses zu lernen.

Was auf keinen Fall fehlen sollte, ist ein Genealogieprogramm für den Pc. Dort kann man alle Daten eintragen, dieses gibt bei Bedarf auch einen grafischen Stammbaum aus, zeigt aber auch Fehler an (z.b. wenn die Mutter nach dem Sterbetag des Kindes geboren wurde). Auch Verwandtschaftsverhältnisse werden hier angezeigt.

Mittlerweile gehören zu meinem Stamm über 600 Personen. Und es ist noch kein Ende in Sicht.

Meine Ahnen stammen aus Brandenburg/Berlin/Sachsen/Böhmen und Breslau. Meine Spitzenahnen sind ca. 1775 geboren.

folgende Familiennamen gehören in meinen Stammbaum:

Apitz; Apitsch; Schmidt; Remus; Bolwin; Moritz; Klamann, Stärke; Gelhaar; Vetter; Ring; Reinsberg; Florentkowsky; Wenzel; Schröder; Jeseritz; Geseritz; Grafe; Seidel; Conrad; Arndt; Dunker; Strauß; Heinemann; Gerecke; Ratzer; Flach; Schulze; Flügge; Condé; Linsener; Blieheim; Hampl; Flach; Viehmann; Schartau

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